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Voestalpine Ag Case Study (german)

Autor:   •  April 11, 2011  •  Case Study  •  1,864 Words (8 Pages)  •  1,345 Views

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EINLEITUNG

Die Nachfolgende Fallstudie beschäftigt sich mit einem der größten Unternehmen unseres Landes, der voestalpine AG. Die voestalpine AG ist ein internationaler Stahlkonzern mit Hauptsitz in Linz. Das Unternehmen beschäftigt ca. 40.000 Mitarbeiter, ca. die Hälfte davon in Österreich.

Das voestalpine war eines der Unternehmen welches am stärksten von der Finanzkrise betroffen war. Durch das übergreifen der Finanzkrise auf die Realwirtschaft und im speziellen auch auf die Autobranche hatte die voestalpine enorme Einbußen zu verbuchen. Als Reaktion darauf wurde Sofortmaßnahmen wie Einsparungen beim Personal oder der Investitionstätigkeit durchgeführt.

Wie und ob sich das Unternehmen von der Krise bereits erholt hat wird in der folgenden Fallstudie ersichtlich.

1. BRANCHENANALYSE

1.1 Wirtschaftliches Umfeld

Nach dem globalen Wirtschaftseinbruch im Herbst 2008 war auch die Nachfrage - in allen für die Voestalpine bedeutenden Märkten - zu Beginn des Geschäftsjahres 2009/10 noch schwach.

Auch die „emerging economies" waren rückläufig, erzielten aber immer noch positive Wachstumsraten.

Erst im Sommer 2009 war ein Ende des Abwärtstrends zu erkennen. In den „emerging markets" – wie z.B.: China – geschah dies durch rege Binnennachfrage, stabile Exporte, rasches Absenken der Lagerbestände und einen anhaltenden Kapitalzufluss. In den USA und Europa war das etwas schwieriger. Es bedurfte Programmen der öffentlichen Hand (zum Beispiel die Neuwagenprämie) um den Abschwung aufzuhalten. Im Gegensatz zu den „emerging markets" kam der Aufschwung zeitlich stark verzögert und fiel auch schwächer aus.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit und die zunehmende Sparquote in den USA und die Verschuldung einzelner Staaten in Europa werden als Haupthindernis für eine nachhaltige Erholung gesehen. Dies führte auch zu einer Abwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar, der im Vergleich zum Wert im Herbst 2009 15% -20% darunter liegt. Ob die Exporte durch die Abwertung ansteigen werden, bleibt noch abzuwarten.

1.2 Entwicklung der Stahlindustrie und Angebot

Die Stahlproduktion ging 2009 durch die globale Wirtschafts- und Finanzkrise von 1,33 Mrd. Tonnen auf 1,22 Mrd. Tonnen zurück. Dies bedeutet einen Rückgang von 8,2%. Es waren aber nicht alle Wirtschaftsräume betroffen. China konnte seine Produktion von 500,3 Mio. Tonnen auf 567,8 Mio. Tonnen um 13,5% steigern und ist somit beinahe für die Hälfte der weltweiten Stahlproduktion verantwortlich.

Vor allem wegen dem Rückgang der Nachfrage in allen Kundensegmenten mussten Europa und die USA die Produktion kürzen. In Europa bedeutete es ein Minus von 29,7% und in den USA sogar -36,4%. Es wurden vorübergehend Hochöfen

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